Psychodrama stellt weltweit eine der ältesten Psychotherapieformen dar.

Sie wurde von Jakob Levy Moreno in Wien und ab 1925 in den USA entwicklet und ist eine einzel- und gruppenpsychotherapeutische Methode.

 

Psychodrama ist eine Aktionsmethode, im Mittelpunkt steht das Handeln in Szenen.

Das Konzenpt von Moreno geht von einem kreativen Menschen aus, der durch (Probe-) Handeln reflektierteres und selbstbewussteres Handeln entwicklen kann.

 

Mit unterschiedlichen psychodramatischen Techniken werden Abbilder der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft szenisch dargestellt. Das bedeutet, dass Personen Ihre Anliegen nicht nur erzählen können, sondern auch auf unterschiedlichste Weise darstellen können - es wird gehandelt.

 

Dabei geht es um das subjektive Erleben, die eigenen Gedanken, Gefühle und Impulse, als auch um die äußere Situation die damit verbunden ist.

 

Ziel der Methode ist, Interaktionen bewusst zu machen, diese zu verändern und einengende Lebensentwürfe zu erweitern.

 

Soziometrie

Die Soziometrie ist eine Methode der empirischen Sozialforschung durch welche die Beziehungen zwischen Mitgliedern einer Gruppe sichtbar gemacht werden können. Die Stellung einer Person in der Gemeinschaft, in der sie lebt und arbeitet, kann somit sichbar und auch veränderbar gemacht werden.


"Psychodrama-Psychotherapie in der Gruppe, für die Gruppe, durch die Gruppe"

 

Rollenspiel

Psychodrama beschäftigt sich mit allen Handlungsfeldern und Lebensbereichen der Menschen.

Mit der Technik des Rollenspiels können Rollen verändert und erweitert werden. So können Menschen zu "Rollenveränderern" (role-changer) und "Rollenspielern" (role-player) werden.


"Denn das Rollenspiel ist das Herz des Psychodramas" J. L. Moreno